MHz-Technik
Bei Fernsteuerungen mit MHz-Technik werden die Steuerbefehle mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen, die in genau festgelegten Frequenzbereichen schwingen, gesendet. Die jeweils genaue Frequenz wird über Quarze im Sender und Empfänger festgelegt. Jedes RC-Modelle mit MHz-Steuerung benötigt daher eine bestimmte Frequenz bzw. einen eigenen Kanal, da mehrere Modelle nur so gleichzeitig und problemlos betrieben werden können. Die Frequenzordnung legt dazu fest, welche Modelle auf welchen Frequenzbändern grundsätzlich betrieben werden dürfen und zwar:
- Fahrzeuge: 27,04-27,30 MHz; 40,50-40,53 MHz und 40,54-40,92 MHz
- Schiffe: 27,04-27,30 MHz; 40,50-40,53 MHz und 40,54-40,92 MHz
- Flugmodelle: 27,04-27,30 MHz; 35,61-35,80 MHz; 35,182-35,191 MHz und 40,50-40,53 MHz
Der offensichtliche Nachteil der ansonsten bewährten MHz-Technik liegt in der Begrenztheit der zugelassenen Frequenzen und in der relativen Störanfälligkeit durch andere Funkstrahlungen aus der Umwelt.




