Technologie

Unsere jahrzehntelange Erfahrung als Marktführer im Plastikmodellbau übertragen wir für unsere Kunden auch auf unsere RC-Produkte. Damit haben wir uns zum Ziel gesetzt, Einsteiger bis Semi-Profis im RC-Modellsport zu begeistern und mit hilfreichen Serviceleistungen zu unterstützen.

Die wichtigsten Produkteigenschaften sind für uns:

  • höchste Qualität
  • Originalität der Fahr- und Flugzeuge
  • attraktive Preise

Unsere wichtigste Serviceleistung für Sie: Wir möchten unsere Kunden schlau machen. Dafür haben wir auf den folgenden Seiten Informationen zum RC-Modellsport zusammen gestellt:

3 Funktechniken im Einsatz

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Wir arbeiten derzeit mit 3 unterschiedlichen Übertragungstechnologien, mit denen Sie Ihr Modell fernsteuern können. Jede dieser Technologien hat ihre Besonderheiten, die wir Ihnen hier gerne vorstellen möchten:

Infrarot

Fernsteuerungen mit Infrarot-Technik nutzen den Infrarotbereich des Lichtspektrums, der für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Infrarotabstrahlungen unterschiedlichster Stärke treten allerdings bei jeder Wärmequelle auf, d.h. sie kommen zum Beispiel vom menschlichen Körper, Lampen, Öfen bis hin zum Sonnen- / Tageslicht.

IR-Sender und Empfänger müssen daher mit pulsierenden IR-Signalen und Filtern arbeiten, um fehler- und störungsfreie Steuersignale senden und verarbeiten zu können. Der Frequenzbereich liegt dabei zwischen 30-60 kHz, wobei viele Fernbedienungen im alltäglichen Gebrauch (TV, DVD etc.) mit 36 kHz (Impulse 36.000x / Sek.) arbeiten.  Aufgrund des hohen Infrarotanteils im Tages- / Sonnenlicht, ist die  IR-Technik außerhalb geschlossener Räume oder unter starker Lichteinstrahlung nur begrenzt einsetzbar bzw. störanfällig. Produkte mit IR-Fernsteuerung sind daher nur in Innenräume (Indoor) verwendbar. 

  • einfach anzuwenden
  • kostengünstig
  • Indoor-taugliche Reichweite

MHz-Funktechnik 

Bei Fernsteuerungen mit MHz-Technik werden die Steuerbefehle mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen, die in genau festgelegten Frequenzbereichen schwingen, gesendet. Die jeweils genaue Frequenz wird über Quarze im Sender und Empfänger festgelegt. Jedes RC-Modell mit MHz-Steuerung benötigt daher eine bestimmte Frequenz bzw. einen eigenen Kanal, da mehrere Modelle nur so gleichzeitig und ohne sich gegenseitig zu stören betrieben werden können. Die Frequenzordnung legt dazu fest, welche Modelle auf welchen Frequenzbändern grundsätzlich betrieben werden dürfen, um die relative Störanfälligkeit durch andere Funkstrahlungen aus der Umwelt gering zu halten. Die Frequenzbänder für die unterschiedlichen Modell-Kategorien sind:

– Fahrzeuge: 27,04-27,30 MHz; 40,50-40,53 MHz und 40,54-40,92 MHz

– Schiffe: 27,04-27,30 MHz; 40,50-40,53 MHz und 40,54-40,92 MHz

– Flugmodelle: 27,04-27,30 MHz; 35,61-35,80 MHz; 35,182-35,191 MHz und 40,50-40,53 MHz

  • gute Reichweite
  • outdoortauglich
  • bewährte Technologie

GHz-Technologie

GHz steht für die Hochfrequenzbänder im Bereich von 2400 bis 2483,5 MHz, die lizenzfrei von Industrie, Wissenschaft und Medizin („ISM“-Frequenzen) genutzt werden dürfen. Auf diesem Frequenzbereich werden daher auch WLAN, Bluetooth oder Fernsteuerungen betrieben.

Im Gegensatz zu den üblichen MHz-Fernsteuerungen benötigt man jedoch bei GHz nur einen fest eingebauten Quarz und eine sogenannte Synthesizerschaltung zur Programmierung der gewünschten Frequenz. Gleichzeitig sendet der GHz-Sender Informationen nur in codierter Form, d.h. aber der Empfänger muss in der Lage sein diesen speziellen Code zu verstehen. GHz-Sender und Empfänger müssen daher immer erst aufeinander abgestimmt / gepaart werden. Diesen Vorgang nennt man bei Fernsteuerungen „Binding“. Der Empfänger wertet anschließend nur noch die Signale seines Senders aus.

Die störungsfreie Kommunikation im GHz-Frequenzbereich wird dabei durch zwei mögliche Verfahren gewährleistet:

FHSS = Frequency Hopping Spread Spectrum bedeutet, der GHz-Sender springt alle 2 Millisekunden zwischen 80 Kanälen zu 1 MHz Bandbreite hin und her. Der Sender sucht und findet so ständig, innerhalb von Millisekunden freie Kanäle zur Übertragung der Signale an den Empfänger. Dieses Prinzip ist Standard bei Bluetooth Handys und wird auch für die aktuellen GHz-Helicopter von Revell genutzt.

DSSS = Direct Sequence Spread Spectrum bedeutet der Sender sucht zuerst  einen freien Kanal und übermittelt dann die Signale. Je nach Hersteller stellen die Sender alle 20 bis 72 ms neue Signale bereit, wobei mit kleinerer Leistung auf einer größeren Bandbreite gearbeitet wird. Auf diesem System basiert beispielsweise WLAN.

Diese modernen GHz-Verfahren setzen jedoch eine besonders gute Abstimmung aller technischen Komponenten voraus, um perfekte Flug- oder Fahreigenschaften bei den RC-Modellen zu gewährleisten. Bei den Produkten von Revell Control werden durch das Binding und die Feinabstimmung ab Werk diese Eigenschaften bereits im Voraus sichergestellt.

  • moderne Technologie
  • viele Modelle können gleichzeitig betrieben werden
  • automatisches Ausweichen auf freie Kanäle bei Störungen